Bild von ~Darin~

Transparente Solarzellen, die in einer dünnen Schicht auf verschiedenen Oberflächen aufgetragen werden, könnten der Photovoltaik neue Anwendungsbereiche erschließen. An diesen Dünnschichtzellen wird etwa am Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik IWM geforscht. Das amerikanische Unternehmen New Energy entwickelt ebenfalls in diese Richtung, und hat jetzt Testergebnisse von neuartigen organischen Solarzellen veröffentlicht, die 10 Mal dünner sind als vergleichbare Dünnschichtzellen.

Neben der geringe Dicke glänzen diese Solarzellen durch gute Eigenschaften bei der Stromerzeugung bei wenig optimalen Lichtverhältnissen. In einer Testanordnung, bei der künstliche Beleuchtung ohne natürliches Licht wie in einem Bürogebäude simuliert wurde, war der Wirkunsgrad zwei Mal so hoch wie bei monokristallinen Photovoltaikzellen und sogar acht Mal größer als der von Kupfer-Indium-Selenid-Zellen. Die ultradünnen, transparenten Solarzellen eigen sich dadurch dafür, auf Fenster aufgezogen zu werden, die nicht nach Süden ausgerichtet sind und nicht von direktem Sonnenlicht bestrahlt werden. Der solare Ertrag ist trotzdem beträchtlich, ohne dass die Transparenz eingeschränkt wird.

Laut New Energy haben die Dünnschichtzellen sogar das Potential, neben beliebigen künstlichen Lichtquellen installiert zu werden und dieses Licht für die Stromerzeugung zu nutzen. Was das betrifft, bin ich aber skeptisch. Zumindest macht es in meinen Augen wenig Sinn, Lampen mit Strom zu betreiben, um dann mit deren Licht wieder Elektrizität zu gewinnen. Als “Abfallprodukt” der sowieso notwendigen Beleuchtung noch ein wenig Energie herauszuholen, mag in manchen Situationen Sinn machen, aber rechnet sich das?

Wieviel Tageslicht die Räume eines Hauses erhellt, hängt vor allem von der Fensterfläche ab und davon, wie die Fenster positioniert sind. Weitere Faktoren sind etwa die Lichtdurchlässigkeit der Scheiben, die Architektur des Gebäudes und die geographische Lage. Generelle Aussagen sind deswegen schwierig, aber anhand eines bestimmten Objekts lassen sich die Lichtwerte in einer Simulation durchaus vergleichen, wenn darin der Anteil der Fensterfläche und die Ausrichtung der Fenster verändert werden. So eine Simulation habe ich auf der Webseite des Velux Energy and Indoor Climate Visualizer gefunden.

Grundannahme für diese Simulation ist ein typisches einstöckiges dänisches Wohnhaus mit 144 Quadratmetern Wohnfläche, das anhand von fünf verschiedenen Fenster-Kombinationen untersucht wurde.

  • 10% Fensterfläche (in Bezug auf die Wohnfläche) in der Fassade
  • 20% Fensterfläche (in Bezug auf die Wohnfläche) in der Fassade
  • 30% Fensterfläche (in Bezug auf die Wohnfläche) in der Fassade
  • 5% Fassadenfenster und 5% Dachfenster in Bezug auf die Wohnfläche, also insgesamt 10%
  • 10% Fassadenfenster und 10% Dachfenster in Bezug auf die Wohnfläche, also insgesamt 20%

Hier ist ein Bild aus dem Pdf, das die Ergebnisse in einem Diagramm zeigt.

Tageslichtgraphik

FW steht für Fassadenfenster und RW für Dachfenster. Der höchste Tageslichtanteil im Haus wird über eine Kombination aus beiden Fenstertypen erreicht, das zeigen die blauen Balken. In so einem Haus lässt sich außerdem Energie sparen, weil weniger Strom für die Beleuchtung benötigt wird, was durch den roten Balken angezeigt wird. Die Einsparung beträgt je nach Konfiguration bis zu 2,5 kWh pro Quadratmeter.

Verfasst von: Peter N. | Juli 4, 2009

Haben Dachdecker Spaß bei der Arbeit?

Wo immer es die Gegebenheiten zulassen, verkürzen sich Dachdecker ihre Mittagspause gerne mit selbstgebauten Wippen.

Fortgeschrittene, die über eine beeindruckende Körperbeherrschung verfügen, trainieren waghalsige Balanceakte.

Experten arbeiten teilweise überhaupt aus der Luft und ohne jeglichen Bodenkontakt.

Verfasst von: Peter N. | Juli 1, 2009

Klimafonds sponsert Photovoltaik II

Der Klima- und Energiefonds wiederholt heuer die erfolgreiche Förderaktion für Photovoltaikanlagen auf Privathäusern, die letztes Jahr zum ersten Mal stattgefunden hat. 2008 wurden im Rahmen dieser Aktion 820 Anlagen mit insgesamt 10,9 Millionen Euro gefördert. Heuer liegen sogar 18 Millionen Euro im Topf, aber wer davon profitieren will, sollte trotzdem nicht trödeln. Im Vorjahr gingen nämlich schon am ersten Tag, als das Online-Einreichformular zur Verfügung stand, alleine bis Mittag 1.900 Einträge ein.

Bild von niko.gallery

Auf der Webseite des Klimafonds steht dazu, dass nach dem „first-come – first-serve Prinzip“ Gelder vergeben werden, oder anders gesagt, “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst”. Wer es also eilig hat, und das sollte jeder, der nicht leer ausgehen möchte, sollte bis zum 4. August ein verbindliches Angebot für eine Photovoltaik-Anlage bei einem Unternehmen einholen und mit diesem bewaffnet ab 10 Uhr morgens darauf warten, dass das Einreichformular freigeschalten wird, um möglichst unter den ersten Antragstellern zu sein.

Gefördert werden Anlagen mit einer Spitzenleistung von maximal 5 Kilowatt. Es werden zwei verschiedene Pauschalen werden ausbezahlt, die sich an der Nennleistung orientieren:

  • 2.500 Euro pro kWp für freistehende Photovoltaik-Anlagen (die gebräuchlichen Aufdachanlagen)
  • 3.200 Euro pro kWp für gebäudeintegrierte Photovoltaik-Anlagen (zB Module als Ersatz von herkömmlichen Dachziegeln)

Bevor die Förderung durch den Klima- und Energiefonds in Anspruch genommen werden kann, müssen erst etwaige Förderungen durch die Bundesländer maximal ausgeschöpft werden. Für erzeugten Überschussstrom dürfen keine geförderten Einspeisetarife (Ökostromgesetz) in Anspruch genommen werden.

Details und die genauen Richtlinien finden sich auf den folgenden Webseiten:

Klimafonds – Die Webseite des Klima- und Energiefonds.

  • Förderaktion Photovoltaik mit Dokumenten zum herunterladen (Leitfaden, genaue Richtlinien und Beantwortung der am häufigsten gestellten Fragen)
Verfasst von: Peter N. | Juni 30, 2009

Premiere für das neue Dach in Wimbledon

In Österreich stöhnen wir über wochenlange schwere Regenfälle und das Thema Hochwasserschutz beherrscht die Tageszeitungen. Derweil zeigte sich das Wetter in London zum Turnier von Wimbledon bis jetzt von seiner besten Seite. Gestern, in der Achtelfinal-Partie Dinara Safina gegen Amelie Mauresmo, unterbrach aber zum ersten Mal Regen das heurige Turnier. Innerhalb von wenigen Minuten schloss sich das neue, ausfahrbare Dach unter Jubelrufen aus dem Publikum über dem Centre Court.

Einige Damen auf den Rängen nutzten gleich die Gelegenheit, ihre Hüte wieder abzunehmen…

Hier ist noch ein Besucher-Video, das die Geräuschkulisse einfängt. Die Besucher waren begeistert.

Das Match konnte ohne Probleme zu Ende gespielt werden, und die Veranstalter ließen das Dach gleich geschlossen, obwohl es später nicht mehr regnete. Überhaupt sind die Aussichten heuer überraschend gut. Es sieht so aus, als ob wir auf dem Kontinent heuer das englische Wetter abbekommen, und in London die nächsten Tage weiter strahlender Sonnenschein herrschen wird.

In der nachfolgenden Partie von Andy Murray gegen Stanislas Wawrinka, die ebenfalls unter dem geschlossenen Dach ausgetragen wurde, wurde dann bis in die Nacht gespielt.

Bild von azzurri_nr1

Dass das Match überhaupt fertig gespielt werden konnte, liegt an den Flutlichtern, die an der Dachkonstruktion angebracht sind, denn am Ende des Matchs war es draußen schon eine Stunde lang dunkel. Es sieht also so aus, als ob sich die jahrelangen Baumaßnahmen wirklich gelohnt haben.

CO2-neutrales Bauen und Wohnen ist sicher ein Trend, der in Zukunft immer mehr an Bedeutung gewinnen wird. Nachdem fossile Energieträger nur begrenzt vorhanden sind und die Lagerstätten irgendwann erschöpft sein werden, müssen wir in der Energierzeugung zwangsläufig irgendwann umdenken. Außerdem wird heute von immer weniger Wissenschaftlern angezweifelt, dass die Erwärmung der Atmosphäre direkt mit dem Ausstoß an Kohlendioxid zusammenhängt.

Projekte wie das Plusenenergie-Musterhaus in Lystrup, das im Rahmen des Velux Model Home 2020-Wettbewerbs errichtet wurde, zeigen ja, dass solche CO2-neutralen Gebäude schon heute gebaut werden können. Ganz andere Dimensionen nimmt dagegen ein Entwurf des in Dubai ansässigen Unternehmens Timelinks an. Timelinks hat letztes Jahr Pläne für ein gigantisches Ziggurat vorgestellt, das aus einer einzigen Struktur mit einer Grundfläche von 2,3 Quadratkilometern besteht.

Bild von worldarchitecturenews.com

Das Ziggurat könnte einer Million Menschen Lebensraum bieten, und würde im Vergleich zu anderen Städten mit gleicher Einwohnerzahl nur zehn Prozent der Grundfläche einnehmen. Außerdem würde die Pyramide auch nur zehn Prozent der Energie vergleichbarer Städte verbrauchen. Möglich wird das etwa durch Solarkollektoren an den Außenseiten des Gebäudes und Wind- und Dampfturbinen. Selbst die kinetische Energie der in den Rohren abwärts fließenden Abwässer soll zur Stromerzeugung genutzt werden, um den Eigenbedarf vollständig abdecken können.

Autos sind aus dem Ziggurat verbannt. Stattdessen wurde ein Transportsystem konzipiert, dass das Gebäude in der Waagrechten und in der Senkrechten durchquert. Platz für Gewächshäuser, Parks und Grünflächen in öffentlichen und privaten Bereichen ist ebenso vorhanden, und wenn es die Bewohner in die unberührte Natur zieht, dann finden sie die direkt vor den Toren ihrer Stadt. Wann, wo und vor allem ob dieses Projekt aber umgesetzt wird, steht in den Sternen…

Verfasst von: Peter N. | Juni 25, 2009

Drive-Through Automuseum mit Dachparkplatz

Autos auf Dächern, das ist ein Thema, über das ich immer wieder gerne schreibe. Seien es die Versuche von Autofahrern, mittels einer hohen Geschwindigkeit, einer Rampe und einer sorgfältig berechneten ballistischen Kurve diese Orte zu erreichen oder aber sogar so kuriose Dinge wie den leicht dekadent anmutenden Carlift für das passende Carloft. Ein ganzes Gebäude für Autofahrer, ein Drive-Through-Museum für PS-Begeisterte, greift das Ganze jetzt aus einer anderen Perspektive auf.

So ein Museum soll in Nanjing entstehen, wenn die Entwürfe der Architekten von 3Gatti.com umgesetzt werden, die damit die Ausschreibung für dieses Projekt gewonnen haben. Besucher werden in dem Gebäude ihre Autos über eine spiralförmige Rampe bis aufs Dach fahren und dort parken. Danach gehen sie zu Fuß über eine zweite, innen liegende Spirale nach unten, um die Ausstellungsräume zu erreichen.

Bild von 3gatti.com

Schon beim Hinauffahren werden die Besucher Ausstellungsstücke sehen können, die auf abgewinkelten Flächen vertaut und geparkt sind. Durch diese schrägen Flächen eröffnen sich für den Betrachter von innen und außen verschiedene Perspektiven auf die Exponate.

Bild von 3gatti.com

Wann das neue Museum gebaut wird, steht aber noch nicht fest. Momentan verzögern sich die Arbeiten wegen der angespannten Wirtschaftslage.

Verfasst von: Peter N. | Juni 24, 2009

Sanierenswerte Gebäude finden durch Bilder aus dem All?

Bild von Stephen Paul

In Nordrhein-Westfalen soll jetzt ein innovatives Projekt umgesetzt werden, um die Energieefizienz in der Bebauung großflächig erfassen zu können. Grundlage für die Messungen werden Wärmebilder sein, die von Erdbeobachtungssatelliten gemacht werden. Damit sollen Aussagen über die Energiebilanz vom ganzen Bundesland abwärts bis hin zu einzelnen Gebäuden möglich sein.

Das Verfahren erinnert an eine Thermografiemessung im größeren Maßstab. Die Satelliten “blicken” dabei mit ihren Infrarotkameras aus der Erdumlaufbahn auf die Region hinab und “betrachten” neben den Gebäuden auch gleich noch die Auswirkungen dieser Bauten auf ihre Umgebung, die durch Klimatisierung und Beleuchtung entstehen. Mit einem verhältnismäßig geringen Aufwand sollen so Objekte ausgemacht werden können, die besonders sanierungswürdig sind.

Ein wenig Vorsicht ist bei aller Zustimmung zu dem Projekt aber vielleicht auch angebracht. Schon die normale Thermografiemessung, die gezielt thermische Verluste bei Häusern aufdecken soll, führt nur unter bestimmten Außenbedingungen zu wirklich optimalen Ergebnissen. Eine Trendbestimmung ist sicherlich immer möglich, aber wirklich exakte Ergebnisse schwerer sicherzustellen. Außerdem müssen diese Messungen sowohl von außen als auch von innen vorgenommen werden, um alle Wärmedurchlässe erfassen zu können.

Eine oberflächliche Einschätzung des energetischen Zustands ganzer Areale sollte also möglich sein, aber was die gezielte Bestimmung des Sanierungsbedarfs einzelner Gebäude durch diese Methode betrifft, bin ich ein wenig skeptisch. Trotzdem werde ich das Projekt sich weiter verfolgen und bin schon gespannt, was es schließlich für Ergebnisse liefern wird.

Verfasst von: Peter N. | Juni 23, 2009

Sonnenschutz für Dachfenster

Im Vergleich zum Hitzeschutz kann ein Sonnenschutz für Dachfenster an der Innenseite angebracht werden. Das Ziel ist dabei nicht, die Wärme aus den Räumen fernzuhalten, sondern die Sonneneinstrahlung zu reduzieren, einen Sicht- und Blendschutz zu erzielen und nebenbei vielleicht noch dekorative Akzente zu setzen. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Einerseits können Rollos (der Stoff wickelt sich in einer Rolle am oberen Ende des Fenster auf) und Faltstores bzw. Faltrollos (der Stoff ist gefaltet und wird zusammengeschoben) angebracht werden, die es in unterschiedlicher Ausführung gibt.

  • Verdunkelungsrollos verdunkeln besonders stark und sind etwa dann gut geeignet, wenn man tagsüber in einem Raum mit einem Dachfenster schlafen möchte. Sie laufen in einer Führungsschiene am Rahmen, wo sie sich in jeder Position arretieren lassen, und hängen nicht durch. Sie bieten aber wie andere Sonnenschutzprodukte keine 100-prozentige Sicherheit, da noch immer etwas Licht in die Räume fällt.
  • Spezielle Faltrollos laufen auch in einer Führungsschiene, sind aber “fliegend” angebracht. Dadurch lassen sie sich am Fenster unterschiedlich positionieren, um gezielt eine ungewollte Lichteinstrahlung oder Reflexion zu reduzieren, können aber auch die gesamte Glasfläche abdecken.
  • Verschiedene Arten von lichtdurchlässigen Stoffrollos sind gut für eine regelmäßige Regulierung oder eine gleichmäßige, leichte Dimmung des Lichteinfalls geeignet. Wir haben sie zuhause im Dachgeschoß an allen Dachfenstern angebracht.

Andererseits kann man auch auf Jalousien zurückgreifen.

  • Jalousien laufen wie Rollos in einer Führungsschiene. Sie eignen sich besonders für Nassräume, aber etwa auch für Büros. Durch das Verstellen der Neigung der Lamellen kann der Lichteinfall gezielt reguliert werden. Außerdem bieten sie einen guten Sichtschutz, ohne dass notwendigerweise die Räume deutlich abgedunkelt werden.

Alle diese Produkte gibt es in manueller, aber auch in elektrischer Ausführung bzw. sogar solarbetrieben. Für hochpositionierte Fenster, die sonst nur mit einer Bedienungsstange erreicht werden können, eignet sich besonders die elektrische Ausführung.

Die Montage ist denkbar einfach. Ein Video von Velux auf Youtube zeigt etwa, wie ein Verdunkelungsrollo mit wenigen Handgriffen von jedem Heimwerker selbst installiert werden kann.

Verfasst von: Peter N. | Juni 19, 2009

Kuriositäten und Zeitungsenten

Eine kleine Zusammenstellung  von komischen oder merkwürdigen Zeitungsmeldungen und sonstigen Funden im Internet…

In Lingen in Niedersachsen wurde vor einigen Tagen ein 63-jähriger Mann von einer Wespe gestochen. Bei der anschließenden Suche in seinem Haus entdeckte er am Dachboden ein Nest der Insekten, dem er mit einem Bunsenbrenner zu Leibe rückte. Diese Aktion ging aber nach hinten los, denn neben dem Nest fing auch gleich noch der Dachstuhl Feuer. Trotz sofortiger Löschversuche mit einem Gartenschlauch konnte er den Brand nicht mehr löschen, und auch die später eintreffende Feuerwehr konnte nichts mehr tun. Das Dachgeschoss brannte vollständig ab.

In Ebersdorf in der Steiermark hat ein Eisklumpen mit einem Durchmesser von 30 Zentimetern ein Hausdach getroffen. Offenbar dürfte er aus großer Höhe auf das Dach gefallen sein, denn die Hausbesitzerin wurde durch einen großen Knall geweckt und fand bei der folgenden Suche den Übeltäter und stellte Beschädigungen am Dach fest. Der Eisklumpen war nicht mit Fäkalien verunreinigt war und zum Unglückszeitpunkt überflogen keine Flugzeuge die Gegend. Außerdem gab es kein Unwetter.  Die naheliegendsten Erklärungen für die Herkunft des Geschoss scheinen also auszuscheiden.

Bild von Topato

In Essen in Nordrhein-Westfalen soll ein Meteorit einen Schüler getroffen haben. Der erbsengroße Himmelsstein streifte seinen Körper und verursachte eine Brandwunde an seinem Arm, bevor er am Boden aufschlug und dort einen fußgroßen Krater in den Boden riss. Kurz zuvor will der Junge einen feurigen Lichtball am Himmel gesehen haben, der sich mit großer Geschwindigkeit der Erde näherte. Auch ein enormer Knall soll dieses Phänomen begleitet haben. Die WAZ, die den Vorfall meldete, hat den zugehörigen Artikel mittlerweile wieder offline gestellt. Warum diese Geschichte höchstwahrscheinlich eine Ente ist, kann man auf Kosmologs nachlesen.

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