
Bild von go_greener_oz – Wer seinen Dachboden nicht nutzen will, kann mit wenig Aufwand dämmen…
Woran erkennt man ein schlecht gedämmtes Dach? Im Frühling, wenn es zu tauen beginnt, ist es das erste Dach in der Umgebung, das schneefrei ist. So etwas kann man sich eigentlich nur leisten, wenn man fürs Heizen kein Geld bezahlen muss. In so einer glücklichen Situation befinden sich aber wahrscheinlich nur wenige, etwa manche Bauern mit viel eigenem Heizholz. Trotzdem bleibt es eine ungeheure Verschwendung.
Umgekehrt ist die Situation im Sommer, generell bei heißem Wetter. Dann kann die Wärme relativ ungehindert ins Haus und erhitzt dort die Räume. Wer sein Haus also gegen Kälte gut isoliert, ist mit der selben Dämmung auch gegen übermäßige Hitze gut gerüstet.
Der Ausgangspunkt ist dabei folgender: Die Dämmung muss den Wohnbereich umschließen. Hier ist ein ganz grober Überblick:
Wenn der Bereich unter dem Dach nicht als Wohnbereich genutzt wird, reicht eine trittfeste Dämmung des Fußbodens aus. Soll der Bereich nicht einmal als Dachboden genutzt werden, kann kostengünstig Dämmstoff in den Raum eingeblasen werden.

Bild von Naztrida – …will man ihn als Wohnraum nutzen, ist mehr Planung gefragt.
Ist der Dachbereich zum Wohnen gedacht, steht man vor einer größeren Aufgabe. Meistens wird das Haus über ein Satteldach verfügen. Einfacher ist die Situation bei einem Neubau, wo die Dämmung vor der Eindeckung angebracht werden kann. Hier stellt die Aufsparrendämmung eine vergleisweise nicht billige, aber effiziente Möglichkeit dar. Wenn renoviert oder ausgebaut wird und das Dach nicht abgedeckt werden soll, kann auch nachträglich eine Zwischensparrendämmung angebracht werden.


Eine Dachgeschoßwohnung war immer mein Traum. Damit es aber gemütlich wird, braucht man viele Fenster.
Von: katisommer am Juni 30, 2008
um 1:27