
Bild von John Prolly
Das Architekturbüro Hofman Dujardin arbeitet schon seit 2002 an der Entwicklung des „Ausklappbalkons“ Bloomframe. Bis jetzt existiert nur ein Prototyp, der aber schon großes Aufsehen erregt hat. Unter anderem konnten Hofman Dujardin damit den Red Dot Award für Product Design 2008 einheimsen, und zahlreiche Artikel wurden über den innovativen Klappbalkon verfasst.
Der Bloomframe wäre eine ideale Lösung zum Nachrüsten von vielen Stadthäusern. Im Gegensatz zu einem herkömmlichen Balkon ist der geringere Platzbedarf dabei ein großer Vorteil. Wo ein Fassadenfenster eingebaut werden kann, kann theoretisch auch ein Bloomframe montiert werden.
Für Balkonpflanzen eignet sich der Klappbalkon dafür weniger, denn bei schlechter Witterung muss er hochgezogen werden und leistet dann „nur“ als Fenster Dienst. Ich weiß nicht, ob auch gleich ein Regensensor eingebaut wird, aber ein schnelles automatisches Schließen bei beginnendem Niederschlag könnte sich bei diesem Produkt als praktisch erweisen. Solange keine Möbel hinausgeräumt wurden zumindest…
Durch den Einbau mehrerer Klappbalkone in einem Wohnhaus würden auch interessante optische Akzente entstehen, je nachdem, wieviele und welche Fenster gerade geöffnet sind. Voraussetzung ist natürlich, dass die Statik den Balkon verkraftet.

Bild von _atom
Geöffnet wird der Bloomframe mittels Elektromotor. An den Seiten klappt sich dabei bei dem Prototypen automatisch ein stabiles Metallgeländer aus. Eine Lösung wie im Bild oben mit Seitenteilen aus Glas wäre reizvoll, ist aber wohl komplizierter umzusetzen und vom Platzbedarf aufwendiger.
Nach Versprechungen für das Frühjahr 2008 wird der Verkaufsstart jetzt für September diesen Jahres angestrebt. Der Preis wird bei etwa 10.000 Euro liegen.


wow, das ist echt cool!
der Preis ist leider etwas zu abschreckend…
Von: axinia am August 19, 2008
um 3:36
Eine wirklich tolle Idee. In modernen Zeiten gibt es wirklich Lösungen für alle Probleme
Von: Miriam^ am August 28, 2008
um 1:49
Genial, das ist ja mal was was man gebrauchen kann. In Wien wäre das der Hit. Nachteil ist eben das man seine Plänzchen nicht ständig drausen haben kann wie bei einem richtigen Balkon. Weist du zufällig ob man für das Gerät auch Luftsteuer zahlen muss?? Soweit ich weis muss man das für alles was über die Grunstücksgrenze auf Gemeindegrund ragt zahlen. Aber darüber wird sich wohl noch niemand den Kopf zerbrochen haben.
Von: Horus am August 29, 2008
um 5:01