
Bild von Quast - das Papsthaus in Pentling
Benedikt XVI. unterstreicht wieder einmal sein Engagement für den Umweltschutz. Nachdem schon im letzten Jahr die große Photovoltaikanlage auf dem Dach der Audienzhalle “Aula Paolo VI” im Vatikan in Betrieb gegangen war, wird nun auch das ehemalige Wohnhaus des Heiligen Vaters in Pentling in Bayern zum Sonnenkraftwerk. Wie schon in Rom ist auch diesmal eine Schenkung dafür verantwortlich.
Mit einer Kollektorfläche von 54 Quadratmetern ist dieses Projekt freilich weit kleiner dimensioniert als die Anlage im Vatikan. Die Kapazität der Anlage beträgt 7,58 Kilowatt, und jährlich sollen dort künftig zwischen 5600 und 5800 Kilowattstunden Solarstrom produziert werden. Mit den Einnahmen aus der Einspeisung ins öffentliche Netz, die durch die Einspeisevergütung in Deutschland bis 2029 garantiert sind, will der Papst den Verein „Päpstlicher Solarstrom für die berufliche Jugend Europas“ unterstützen. Dieser Verein hilft benachteiligten Jugendlichen in der beruflichen Ausbildung und will neue Ausbildungschancen im Bereich erneuerbarer Energien schaffen.
Zugestimmt hat der Pontifex dem Bau übrigens nur unter der Bedingung, dass keine Kirchensteuern dafür verwendet werden. Die Kosten für das prestigeträchtige Projekt haben mehrere Firmen aus der Solarbranche wahrscheinlich auch so gerne übernommen.



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